Hauptlinie

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Jörgen Haverland (*1570 + nach 1659), Jörgen Haverland (*1600 + nach 1670), Augusting Haverland (*1625 +1686), Georg Haverland (*1681 +1703), Wilhelm Haverland (*1701 +1757), Hermann Haverland (*1733 +1780), Hermann Haverland (*1771 +1819), Heinrich Haverland (*1806 +1894), Wilhelm Haverland (*1850 +1947), Wilhelm Haverland (*1891 +1943), Hellmut Haverland (*1929), Jochen Haverland (*1954)

Die Hauptlinie geht auf Jörgen Haverland zurück, der in Soest als Bäcker und Richtmann in der Ost-Hofe lebte. Ihm folgten in den nächsten Generationen Jörgen, Augusting, Georg, Wilhelm, Hermanus, Herrmann, Heinrich, Wilhelm, Wilhelm. Alle lebten in Soest als Bäcker, teils in der Hohne, teils in der Wiesengemeinde.

Das vorläufige Ende findet diese Reihe von Bäckern bei den heutigen Besitzern der Pumpernickelbäckerei am Soester Markt: Hellmut Haverland und seinem Sohn Jochen Haverland.

Auch wenn hierbei stets der Sohn dem Vater im Bäckerhandwerk folgte, darf man sich dies nicht als Familienunternehmen vorstellen, das mit festem Platz in Soest von einer Generation an die nächste übergeben wurde. Erst seit Wilhelm Haverland hat die Bäckerei ihren festen Standort am Markt in Soest. Vorher wechselten die Standorte dieser Familienlinie regelmäßig. Dies geschah schon deshalb, weil die Linie nicht aus den ältesten einer Generation besteht. So erlernte z. B. Hermann Haverland (*1771+1819) zwar das Handwerk bei seinem Vater (der übrigens auch Hermann hieß und Bäcker in der Thomästraße war), die väterliche Bäckerei erbte aber sein älterer Bruder Wilhelm. Hermann dagegen gründete seinen eigenen Betrieb in der Osthofenstraße auf der Zollbrücke. Allerdings hatte er dadurch zwar die Familientradition bewahrt (denn die Bäckerei seines Vaters in der Thomästraße überlebte die nächste Generation nicht), aber sein Glück hat er damit wohl nicht gemacht. Er verfiel dem Alkohol, wie sein Sohn Heinrich Haverland (*1806+1894) mit einer Eintragung in die Familienbibel überliefert hat. Dieser Heinrich erbte die Bäckerei, brachte sie durch wirklich schwere Zeiten und legte damit den Grundstein für die nächste Generation.

In dieser Generation gab es fünf Söhne. Der älteste war Georg (*1839 +1891). Er wanderte nach Afrika aus und arbeitete dort als Hauslehrer. Heinrich (*1841 +1921) lebte als Bäcker, Gastwirt und Obstzüchter am Westenhellweg. Hermann (*1845 +1870) war drei Jahre beim Militär, bevor er während des Deutsch-Französischen Krieges im Feldlazarett an Typhus starb. Friedrich (*1848 +1925) erbte die Bäckerei auf der Zollbrücke von seinem Vater, konnte sie aber leider nicht in die nächste Generation weitergeben, da er kinderlos starb. Wilhelm (*1850 +1947) kaufte das Haus am Markt und gründete dort das heute noch bestehende Familienunternehmen der Pumpernickelbäckerei.

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